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Robert Bauer
- Haßmersheim -
Druckausgabe der Webseite: www.robert-bauer.eu (Druck: Monday, 29.05.2017)

Kontinuierliche Verbesserung als Managementtechnik

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Im Wirrwarr wirtschaftswissenschaftlicher Theorien und Praktiken findet sich selten eine Methode, die für alle Probleme zu jeder Zeit die passende Lösung parat hat. Es gibt jedoch Managementtechniken, die auf Grund ihrer zentralen Verankerung in allen Bereichen des Unternehmens viele Vorhaben unterstützen oder selbst initiieren können und nicht im Widerspruch zu anderen Ansätzen stehen.

Kontinuierliche Verbesserung als etabliertes Gesamtkonzept kann eine solche Führungstechnik darstellen, zumindest wenn sie als System in der Unternehmenskultur verankert ist und von den meisten Mitarbeitern aller Ebenen verstanden und gelebt wird.

Die vorliegende Untersuchung hat zum Ziel, solche Aspekte genauer herauszuarbeiten. Einerseits wird dabei aufgezeigt, wie unterschiedliche Methoden und Tools sowohl aus dem Bereich der permanenten Verbesserung durch kleine Schritte als auch durch größere Innovationen in einem integrierenden Ansatz zusammengeführt werden können und damit dem Unternehmen in konsistenter Form zur Verfügung stehen. Andererseits werden dem Leser im Bereich der kontinuierlichen Verbesserung konkrete Vorgehensweisen dargestellt. Diese schärfen den Blick für „kleinere“ Dinge, die bei einer Fokussierung auf die „großen“ Aufgaben im Unternehmen manchmal verborgen bleiben, aber in der Summe dennoch enorme Fortschritte mit sich bringen können.

Zu Recht werden die meisten Manager und Führungskräfte behaupten, sich durchaus tagtäglich auch um „Kleinigkeiten“ zu kümmern oder damit zumindest andere Personen zu beauftragen. Und dies unabhängig davon, ob es in ihrem Unternehmen einen Verbesserungsprozess für solche Angelegenheiten gibt oder nicht. Dies ist vielmehr eine Frage der Prioritätensetzung.

Gelingt es, die kontinuierliche Verbesserung als Managementtechnik in die Riege der sogenannten „Management-by’s“ (zum Beispiel „Management by Objectives“, „Management by Exception“) aufzunehmen, kann sich ihre Priorität durchaus erhöhen und das stetige und systematische Besserwerden des Unternehmens in angemessener Weise gefördert werden. So wird im letzten Abschnitt versucht, die vorangegangenen Ausführungen in einem Gesamtsystem der kontinuierlichen Verbesserung zusammenzuführen und als „Management by Improvement“ zu platzieren.

Informationen zu diesem Text

TitelKontinuierliche Verbesserung als Managementtechnik
AutorRobert Bauer
VersionInternetversion, 2010 (vollständig und kostenlos online lesbar)
Umfang146 Seiten (in der gedruckten Version)
UrheberrechtDieser Text ist urheberrechtlich geschützt.
ZitateGemäß dem Urheberrechtsgesetz (§51 UrhG) kann gerne aus diesem Text - mit Quellenangabe und Verweis auf den Autor - zitiert werden.
Linkhttp://www.robert-bauer.eu/kvp.php
E-BookDieser Text kann als E-Book gekauft werden.
ISBN-Nr.978-3-640-65171-9 bzw. 978-3-8366-4805-9
BildrechteDer Text wurde in Zusammenarbeit mit der Karer Consulting erstellt. Falls nichts anderes angegeben, liegen daher die Bildrechte der Grafiken und Abbildungen bei der Karer Consulting sowie beim Autor. Sie dienen ausschließlich dem besseren Verständnis des hier veröffentlichten Textes und dürfen nur nach schriftlicher Zustimmung für andere Zwecke (insbesondere Veröffentlichungen und Verwendung in Präsentationen oder Konzepten) verwendet werden.
ViTIn diesem Dokument wird an einigen Stellen die Bezeichnung „ViT: Verbesserungen im Team” verwendet. Dies ist ein für die Karer Consulting geschütztes Markenzeichen.

Ein mit Langzeitbelichtung aufgenommenes Lichtpendel

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Eigene Fotografie

 

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung und Zielsetzung
2 Der Mensch als Schlüssel zur Qualität
   2.1 Der Begriff der Qualität im Rahmen eines Managementsystems
       2.1.1 Probleme mit der umgangssprachlichen Verwendung
       2.1.2 Es gibt keine absolute Qualität
       2.1.3 Das kundenorientierte Qualitätsverständnis
       2.1.4 Qualität als Erfüllung von Anforderungen
       2.1.5 Kundenanforderungen identifizieren und hinterfragen
       2.1.6 Ein QMS als Rahmen der gesamten Organisation
       2.1.7 Die Normenreihe ISO 9000 ff und die Grundsätze des Qualitätsmanagements
       2.1.8 Ständige Verbesserung als wichtiger Eckpfeiler
   2.2 Die Evolution des Menschenbilds in Organisationen
       2.2.1 Der klassische Ansatz des Scientific Managements
       2.2.2 Der beziehungsorientierte Ansatz
       2.2.3 Die Organisation als organisches System
       2.2.4 Der entscheidungsorientierte Ansatz
       2.2.5 Der systemische Ansatz
       2.2.6 Die lernende Organisation
       2.2.7 Der Mensch im Zentrum
   2.3 Zusammenfassung
3 Neugestaltung und inkrementelle Verbesserungen
   3.1 Zwei Kategorien der Verbesserung
   3.2 Business (Process) Reengineering
   3.3 Six Sigma
   3.4 Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)
   3.5 Anregungen aus Japan aufnehmen
   3.6 Zusammenfassung
4 Schlanke Unternehmen
   4.1 Grundzüge des Lean Managements
       4.1.1 Verschwendung, Variabilität, Inflexibilität vermeiden
       4.1.2 Just-in-Time-Produktion mit geringer Variabilität
       4.1.3 Poka Jokes machen den Kopf frei für Wichtigeres
       4.1.4 Muda und Aktivitäten ohne Wertzuwachs reduzieren
       4.1.5 Unnötige Komplexität als Nährboden für Muda
       4.1.6 Mit Andon-Tafeln zur sofortigen Fehlerbehebung
       4.1.7 Flexibilität durch kleine Losgrößen und Produktion nach dem Holprinzip
       4.1.8 Rüstzeitoptimierung, Standardisierung und der Mensch als Verantwortungsträger
       4.1.9 Kanban-Systeme zur signalgesteuerten Wertschöpfung
   4.2 Praxistest am Beispiel Toyota
       4.2.1 Auch Toyota hat Probleme
       4.2.2 Rückbesinnung auf Unternehmenswurzeln und Qualität
       4.2.3 Das Toyota Produktionssystem (TPS)
       4.2.4 Grundlegende Prinzipien des TPS
       4.2.5 Stabile Partnerschaften mit Zulieferern
       4.2.6 Probleme lösen und in den Standard integrieren
   4.3 Lean Management als Jobkiller?
       4.3.1 In kleinen Schritten zum gesunden Unternehmen
       4.3.2 Lean als Schlüssel zum wirtschaftlichen Überleben
   4.4 Umfassendes Qualitätsmanagement (TQM)
       4.4.1 Grundlegende Prinzipien des TQM
       4.4.2 Der Erfolg stellt sich nur langfristig ein
       4.4.3 Das EFQM-Modell als Checkliste
       4.4.4 Die Gefahr der Kennzahlen
   4.5 Zusammenfassung
5 Systematisches Verbessern durch Kaizen und KVP
   5.1 Kaizen als Unternehmensphilosophie
       5.1.1 Jeder Vorgang kann verbessert werden
       5.1.2 Verbesserungsaktivitäten auf allen Ebenen
       5.1.3 Verbessern und Standardisieren
       5.1.4 Der PDCA-Zyklus
       5.1.5 Konkrete Checklisten des Kaizen
       5.1.6 Umfassende Instandhaltung (TPM)
       5.1.7 Die Gesamtanlageneffektivität als Diagnoseinstrument
       5.1.8 Ursachensuche im gruppenbasierten Kaizen
       5.1.9 Werkzeuge zur Ursachenbehandlung
   5.2 Kontinuierliche Verbesserungen im Team
       5.2.01 Grundzüge des KVP
       5.2.02 Einführung in das ViT-System
       5.2.03 Cross-funktionale Teams
       5.2.04 Probleme am Arbeitsplatz aufspüren
       5.2.05 Die Problemspeicher-Sitzung
       5.2.06 Die ViT-basic-Methode als zentrale Problemlösemethode
       5.2.07 Weitere Problemlösemethoden im ViT-System
       5.2.08 Die Führung und Steuerung des ViT-Systems
       5.2.09 Das ViT-Controlling und der ViT-Manager
       5.2.10 Risiken und Chancen: der Nutzen des KVP
   5.3 Zusammenfassung
6 Fazit: Management by Improvement als Weiterentwicklung der kontinuierlichen Verbesserung
   6.1 Eignet sich KVP auch für Managementthemen?
   6.2 Der PDCA-Zyklus als taktischer Prozess
   6.3 Der PDCA-Zyklus als Managementtechnik
   6.4 Management by Improvement in der Praxis
   6.5 Ausblick
7 Abkürzungsverzeichnis
8 Tabellen und Abbildungen
9 Quellenverzeichnis